schuleigene Rahmenlehrpläne zum Fach

 

11. Klasse

 

12. Klasse

 


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Der Unterricht im Fach Informatik im Beruflichen Gymnasium erfolgt über einen Zeitraum von 3 Jahren im Gegensatz zum Gymnasium. Die 11. Klasse hat die Aufgabe die Eingangsvoraussetzungen für die Qualifikationsphase (Klasse 12 und 13) zu schaffen.

Gegenwärtig erfolgt der Informatikunterricht am Oberstufenzentrum nur in Klasse 11 und 12. Durch das Kurswahlverhalten der Schüler besteht keine Möglichkeit der Fortführung in Klasse 13. Bei entsprechender Teilnehmerzahl wird ein entsprechender Kurs eröffnet.

 


Ziele des Faches - Auszug aus dem Rahmenplan

Informatisches Modellieren
Modelle erstellen und bewerten
Die Schülerinnen und Schüler analysieren eine Problemsituation und entwickeln ein den Anforderungen entsprechendes Modell. Sie implementieren das Modell mit einer formalen Sprache. Sie erarbeiten und üben unterschiedliche Modellierungstechniken, die auch außerhalb des Informatikunterrichts die Strukturierung und Beherrschung großer und komplexer Wissensbestände ermöglichen. Sie erkennen, dass jedes Informatiksystem einen Weltausschnitt modelliert. Da vielen Informatiksystemen stark vereinfachte Abbilder der Realität zugrunde liegen, unterziehen sie das gewählte Modell stets einer Modellkritik.

Mit Information umgehen
Information in Form von Daten darstellen und verarbeiten
Die Schülerinnen und Schüler kennen und verwenden grundlegende Methoden und Strate-gien zur Beschaffung, Bearbeitung, Strukturierung, Speicherung, Wiederverwendung, Präsentation, Interpretation und Bewertung von Information. Sie kennen und beurteilen Methoden, wie Information durch Daten dargestellt wird. Sie navigieren und recherchieren in globalen Informationsräumen. Sie beurteilen die Gestaltung der Mensch-Maschine-Kommunikation.
Informatiksysteme verstehen
Wirkprinzipien kennen und anwenden
Die Schülerinnen und Schüler erfassen und unterscheiden, aus welchen Bestandteilen Informatiksysteme aufgebaut sind, nach welchen Funktionsprinzipien diese Systemkomponenten zusammenwirken und wie sich Teilsysteme in größere Systemzusammenhänge einordnen lassen. Sie kennen grundlegende Prinzipien, Verfahren und Algorithmen aus der Fachwissenschaft Informatik sowie die Wirkungsweise wichtiger Bestandteile und den prinzipiellen Aufbau von Informatiksystemen. Sie erkennen an Beispielen verschiedenartige Gründe für Grenzen des Problemlösens mit Informatiksystemen.
Problemlösen
Probleme erfassen und mit Informatiksystemen lösen
Die Schülerinnen und Schüler nutzen Informatiksysteme selbstständig und sachangemessen zur Lösung von Problemen. Sie setzen informatische Strategien in den verschiedenen Phasen des Problemlöseprozesses zielorientiert ein. Sie erkennen und reflektieren Grenzen des Problemlösens mit Informatiksystemen.
Kommunizieren und Kooperieren
Teamarbeit organisieren und koordinieren
Die Schülerinnen und Schüler erkennen, dass Teamarbeit bei der Erstellung von Informatiksystemen zwingend erforderlich ist. Sie sind in der Lage, ihre Arbeit in Projektgruppen zunehmend selbstständig zu organisieren und zu koordinieren. Sie verwenden dabei die Fachsprache angemessen, dokumentieren und präsentieren Arbeitsergebnisse. Die Schüle-rinnen und Schüler nutzen Informatiksysteme zur Kooperation und reflektieren die Kommuni-kationsprozesse.
Wechselwirkungen zwischen Informatiksystemen, Mensch und Gesellschaft beurteilen
Anwendungen erfassen und Auswirkungen abschätzen
Die Schülerinnen und Schüler analysieren Anforderungen an Informatiksysteme und reflek-tieren Möglichkeiten, Grenzen und Gefahren der neuen Techniken. Sie nehmen wahr, dass Teile der geistigen Arbeit des Menschen so formalisierbar sind, dass diese Arbeiten durch automatische Symbolverarbeitung ersetzt werden können. Sie ordnen die historische Entwicklung der Informatiksysteme in den gesellschaftlichen Kontext ein. Sie erkennen, wie ö-konomische, ökologische, ergonomische und soziale Erkenntnisse und Interessen in die Entwicklung technischer Lösungen einfließen und wie die Technik sich auf die Lebensbedin-gungen auswirkt. Sie setzen Technik verantwortungsbewusst ein und werden befähigt, an der menschengerechten Gestaltung unserer Zukunft mitzuwirken.